Am Donnerstag, 18. Juli 2024, einem angenehmen Sommertag, trifft sich eine Gruppe von zwölf aktiven E-Bikern in Dortmund-Großholthausen zu einer grenzüberschreitenden „Drei-Städte-Tour“ im Grünen. Dabei gibt es einige Highlights:
Zunächst geht es über den „Rheinischen Esel“ durch den Dortmunder Süden nach Witten. Es handelt sich um eine ehemalige Bahntrasse. Um 1880 wurde sie für sowohl lokalen Güter- als auch Personenverkehr eröffnet und vornehmlich für den Verkehr im südlichen Ruhrgebiet genutzt. Heute ist diese Strecke als gut ausgebauter Radweg befahrbar. Links und rechts des Weges lassen sich Hinweise auf den wirtschaftlichen Wandel im Ruhrgebiet erkennen.
Nach Durchqueren der Stadt Witten gelangen die Radler auf den Ruhrtal-Radweg. Erster Zwischenstopp ist die Burgruine Hardenstein, direkt an der Ruhr gelegen. Ausgrabungen deuten darauf hin, dass hier bereits im 14. Jahrhundert eine Burgkapelle stand.
Eine von hier aus geplante Überfahrt über die Ruhr kann leider nicht stattfinden, da die Fähre wegen eines Schadens außer Betrieb ist. Aber ein kleiner Umweg über eine Brücke führt an das andere Ufer. Und nach nur ein paar Kilometern, zuletzt am Kemnader See entlang, kommt die Gruppe im Haus Oveney an. Das „Haus am See“ blickt auf eine 150-jährige Tradition zurück. An gewissen Abenden werden hier Kulturveranstaltungen angeboten; doch an diesem Mittag gilt es, die Angebote der Speisekarte zur Stärkung für die Rückfahrt zu nutzen.
Die Weiterfahrt führt zum Ümminger See auf Bochumer Stadtgebiet, einem Naherholungsgebiet mit großer ökologischer Bedeutung. Und schließlich wird in Bochum-Langendreer eine Eisdiele mit Lokalkolorit angesteuert. Über Witten-Stockum geht es zum Ausgangspunkt zurück.
Initiatorin: Ursula Vondereck
© Gruppe GüT (Bezirk Dortmund)
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