Am 15. August des Jahres 2024 erkundete eine 18-köpfige E-Bike-Gruppe den näheren Osten vor den Toren Dortmunds.
Die Tage vor der Tour waren geprägt von Hitzewelle und Unwetter. Doch pünktlich zum Donnerstag beruhigte sich das Wetter und begleitete die Gruppe mit Temperaturen von 18 bis 26 Grad.
Los ging es gut gelaunt um 10 Uhr von der NAK Unna-Massen in Richtung Königsborn. Durch den gut gepflegten Kurpark fuhr man bis zum „Verlobungsstuhl“ (siehe Foto) und dann weiter Richtung Innenstadt, weiter über den Radinnenstadtring, entlang der alten Stadtmauer bis zum Ölckenthurm an der Eselsbrücke. Früher befand sich hier ein Munitionslager und Gefängnis, jetzt ein beliebtes Restaurant.
Vor den E-Bikern lag jetzt der über 4 km lange wunderschöne Bornekamp - ein Erholungsgebiet für Mensch und Tier - mit gut ausgebauten Radwegen. Ein kurzer Stopp am „Siebenklang“ (musikalisches Windspiel), vorbei an der Jakobsquelle (nicht zu verwechseln mit dem Jakobsbrunnen aus der Bibel) war bald der südlichste und zugleich höchste Punkt der Tour erreicht. Von nun an ging es bergab durch das kleine Örtchen Kessebühren bis zum Jakobsweg. Eine kurze Pause gab es an der ersten Richtstätte in Unna von 1510. Die letzte Hinrichtung fand 1805 statt, als hier der Mörder Christian Schulte gerädert wurde. Nur wenige Meter weiter befindet sich der geographische Mittelpunkt der Stadt Unna.
Weiter ging es über Mühlhausen, Stockum, Westhemmerde immer Richtung Osten bis „Moskau“.
Zur Mittagspause verließen die Biker:innen Unna, um nach wenigen hundert Metern in Bönen-Flierich im Restaurant „Haus Böinghoff“ einzukehren. Hier waren Plätze im schönen Biergarten reserviert. Eine sehr fleißige Mitarbeiterin brachte sehr schnell sehr leckere Getränke und sehr leckeres Essen.
Dann wurde es Zeit, sich auf die Spuren von Queen Elisabeth II zu begeben. Ganz hier in der Nähe, in Lenningsen, hatte die Queen mit ihrem Sonderzug am 25. Mai 1965 über Nacht pausiert. Man befindet sich jetzt auf der ehemaligen Bahntrasse, die zu einem wunderschönen Radweg ausgebaut wurde, fährt Richtung Königsborn zurück und „erradelt“ damit auch noch den Norden von Unna. Kurz geht es entlang der bekannten Kaserne Königsborn, dann durch eine bemerkenswert aufgewertete renovierte Zechensiedlung bis zum „Schacht 1“ der ehemaligen Zeche Königsborn. Zur Erinnerung wurde hier ein Seilrad aufgestellt und die Ausflugsgruppe ließ ein Erinnerungsfoto erstellen.
Nur noch wenige Kilometer Waren vom Ausgangspunkt im Osten entfernt, als es plötzlich hieß „erscheinen und verschwinden“. Am Zusammenfluss von Afferder- und Massener Bach ist dieses „Wunder“ (Wasserinstallation einer Künstlerin) zu bestaunen.
Nach rund 48 km zurück in Massen gab es für die Radler noch ein kühles Getränk und eine gemeinsame Rückschau auf den gelungenen, lehrreichen Tag, denn so groß, grün, vielseitig und bergig hatte man Unna nicht abgespeichert.
Organisiert von Norbert Kumor mit Unterstützung von Herbert Jungwirth
© Gruppe GüT (Bezirk Dortmund)
Mit Hilfe einiger zusätzlicher Dienste können wir mehr Funktionen (z.B. YouTube-Video-Vorschau) anbieten. Sie können Ihre Zustimmung später jederzeit ändern oder zurückziehen.
Diese Internetseite verwendet notwendige Cookies, um die ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen. Jeder Nutzer entscheidet selbst, welche zusätzlichen Dienste genutzt werden sollen. Die Zustimmung kann jederzeit zurückgezogen werden.
Nachfolgend lassen sich Dienste anpassen, die auf dieser Website angeboten werden. Jeder Dienst kann nach eigenem Ermessen aktiviert oder deaktiviert werden. Mehr Informationen finden sich in der Datenschutzerklärung.