Am 17.10.2024 machten sich vierzehn E-Biker auf den Weg zur letzten Tour im Jahr 2024. Die ca. 50 km lange Strecke hatte sowohl landschaftlich als auch kulturell einiges zu bieten.
Treffpunkt war die Neuapostolische Kirche in Dortmund-Hörde. Von dort aus ging es durch die ehemalige Hochofenanlage Phoenix-West (die Anlage und ausgewählte altindustrielle Gebäude wurden inzwischen saniert und unter Denkmalschutz gestellt) zum Emscher-Radweg.
Kurze Zeit später wurde „Hördes liebstes Kind“, der Phoenixsee, erreicht. Der Name erinnert an das Stahlwerk „Hoesch-Phoenix“, das an dieser Stelle stand. Hier wurde tatsächlich die Vision eines Stadtplaners der Stadt Dortmund verwirklicht. Nach einer Bauzeit von gerade einmal fünf Jahren konnte am 1. Oktober 2010 der Startschuss zur Seebefüllung gegeben werden.
Weiter ging es nach Dortmund-Aplerbeck. Mitten im Zentrum steht hier das Haus Rodenberg, ein ehemaliges Wasserschloss. Die Stadt Dortmund erwarb 1985 die Reste des Anwesens (einstige Vorburg) und führte bis 1996 umfangreiche Restaurierungsarbeiten durch. Heute ist der Park rund um Haus Rodenberg beliebter Treffpunkt für die Aplerbecker Bürger und wird auch regelmäßig für diverse Veranstaltungen genutzt (z.B. Markt im Park, Konzerte, Winterglühen usw.). Seit 2023 ist in den Sommermonaten hier der „Bergmann´s Biergarten“ ein beliebtes Ziel – auch für Radler 😊.
Als nächstes wurde die Emscherquelle angesteuert. Leider war der Zutritt zur Quelle gesperrt und auch das Café im schönen Fachwerkhaus geschlossen. So ging es direkt weiter, um die erste „Bergetappe“ hinauf nach Opherdicke zu nehmen.
Auch hier auf dem Haarstrang des Ardeygebirges ist ein schön restauriertes Wasserschloss und ehemaliges Rittergut zu bewundern: das heutige „Haus Opherdicke“. Hier finden im Laufe des Jahres viele kulturelle Veranstaltungen statt. Es beheimatet außerdem ein Museum und ein Bistro.
Mit herrlichem Panoramablick ins Ruhrtal, ja bis ins Sauerland hinein, ging es dann steil bergab in die Ruhrebene. Wer hier nicht bremste, konnte ohne weiteres 50 km/h und mehr an Geschwindigkeit erreichen. Der Ruhrtal-Radweg führte die Radlergruppe weiter nach Schwerte. Dort kam es nach ca. 33 km zum kulinarischen Höhepunkt der Fahrt: Einkehr im Steakhaus Ostentor.
Mit vollem Magen ging es in die zweite Bergetappe: hinauf nach Dortmund-Lichtendorf. Von dort aus gibt es einen wunderbaren Blick auf das beschauliche Dortmund. Wieder bergab durch den Aplerbecker Wald führte die Fahrt zurück zum Emscher-Radweg. Hier schloss sich der Kreis. Noch einmal am Phoenixsee vorbei wurde schließlich der Ausgangspunkt an der Kirche wieder erreicht.
Nach rund 50 km endete die sehr schönen Tour, begleitet von noch angenehmen Temperaturen und nur einem kleinen Regenschauer. Und zum Abschied gab noch ein kühles Getränk auf dem Kirchenparkplatz.
Die Ebike-Gruppe freut sich schon auf weitere-Touren in der neuen Saison 2025!
Initiatoren: Monika Müller-Späth, Wilko Wolloscheck
© Gruppe GüT (Bezirk Dortmund)
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